
Viel Zeit ist nicht mehr, und viel zu tun gibt es sowieso. Trotzdem nahmen sich Herwig Renkwitz (Sportlicher Leiter), Utz Bertschy (Organisationsleiter), Jörg Twiefel (Vorstand „Special Olympics“) und Jörn Hons (AOK Bremen, v.l.n.r.) die Zeit, um ausführliche Auskünfte beim abschließenden Pressegespräch zum 5. swb-Marathon am kommenden Wochenende zu geben.
Utz Bertschy
...zum Jubiläum: „Vor vier Jahren war nicht absehbar, dass wir so lange durchhalten würden. Dann haben wir Möglichkeiten gefunden, den swb-Marathon stetig weiter zu entwickeln. Heute stoßen wir auf Sympathien in großen Teilen der Bevölkerung.“
...über die Meldezahlen: „Es haben sich rund 4800 Läufer gemeldet, da sind Kinderlauf- und Frühstückslauf noch gar nicht dabei. Letztes Jahr haben sich noch 500 bis 600 Läufer nachgemeldet. Sind es diesmal erneut so viele, sind wir mit gut 4400 Läufer dort, wo wir hinwollen.“
Herwig Renkwitz
...über Streckenänderungen: „Leider können wir aufgrund des Umbaus nicht durchs Stadion laufen. Dafür laufen wir am Speicher I nun direkt am Hafenbecken und dann die deutlich schönere Strecke „Am Kaffeequartier“. Wir sind immer wieder darauf angesprochen worden, die 10-Kilometer auf die Marathonstrecke zu verlegen. Das ist uns mit einer Runde über die Innenstadt, die Schlachte, den Osterdeich und dem Wall jetzt gelungen.“
...über die neue Zeitnahme: „Bisher befand sich der entsprechende Chip in der Startnummer. Nun tragen die Teilnehmer den Chip am Fuß. Deshalb haben wir keine Gates mehr an Start und Ziel. Der Einweg-Chip löst die Zeitnahme über eine Induktionsschleife im Boden aus. Zudem entfällt auch die Leihgebühr für den herkömmlichen Chip.
Jörg Twiefel
...über den Special City-Run: „Dass wir diesen Lauf mit dem MILRAM-Frühstückslauf starten, folgt einem integrativen Gedanken, und es soll auf die Special Olympics im kommenden Juni in Bremen aufmerksam machen. Die Resonanz ist sehr gut, bislang haben 100 Menschen mit geistiger Behinderung für den Special City-Run gemeldet. Das Beste daran ist, dass unsere Athleten den Sport nicht im Verborgenen betreiben müssen. Unser Motto lautet: Das Durchhalten ist das eigentliche Gewinnen.“
Jörn Hons
...über den AOK-Halbmarathon: „Wir sind mit 2250 bislang gemeldeten Startern der größte Lauf am 4. Oktober. Entstanden ist dieser Lauf einst aus einfachen Lauftreffs. Nun bieten wir damit ein Gesamtpaket, dass eine regelmäßige Bewegung sicher stellt.“